Der Herbst ist ein wichtiger Zeitpunkt für die Vorbereitung von Rosen auf die Wintermonate. Verblühte Blüten sowie beschädigte oder kranke Triebe werden entfernt, um die Pflanzengesundheit zu fördern und die Ausbreitung von Krankheiten zu reduzieren.
Ein starker Rückschnitt erfolgt erst im Frühjahr. Die vorhandenen Triebe dienen im Winter als natürlicher Schutz vor Frost und Witterungseinflüssen. Zum Schutz der Veredelungsstelle werden Rosen etwa 15 bis 20 Zentimeter hoch mit Erde oder reifem Kompost angehäufelt. Bei stärkerer Frostgefahr kann zusätzlich eine Abdeckung mit Laub oder Reisig sinnvoll sein.
Eine kaliumbetonte Herbstdüngung unterstützt die Ausreifung der Triebe und verbessert die Winterhärte. Stickstoffhaltige Dünger sollten ab Herbst nicht mehr eingesetzt werden, da sie das Wachstum frostempfindlicher Jungtriebe fördern.
Gartentipp: Herabgefallene Rosenblätter regelmäßig entfernen. Dadurch wird das Risiko von Pilzkrankheiten wie Sternrußtau reduziert und ein gesunder Austrieb im Frühjahr gefördert. 🌹






